Gestern Abend waren wir alle bei einem super Vortrag von Albert über ASP.MVC v2. Die neue Version soll am 22. März zusammen mit .NET 4.0 rauskommen.
Ich will jetzt nicht über all die Neuigkeiten sprechen, die wir gestern erfahren haben und worüber wir uns jetzt schon freuen müssen, nur über einen speziellen Teil: die Validierung der Daten durch Attribute.

Der Grund ist folgender: wir haben uns vor ca. 1 Jahr ein eigenes Attribut namens ObligatoryFieldAttribut gebaut. Dieses wird über die Properties gesetzt, die wir für die Speicherung als unerheblich markieren möchten. Die Überprüfung erfolgt dann durch Reflection.

Und was haben wir gestern erfahren? In der neue MVC-Version gibt es ein neues Attribut namens Required, das genau das tut!

Ihr könnt euch sicher vorstellen, was wir uns gestern gedacht haben: wir lagen genau richtig und wir waren unserer Zeit voraus! Oder haben unsere Büro-Nachbarn – die eine Microsoft Subsidiary sind – Kameras bei uns installiert 😉 ?

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.NET Open Space vom 17.10. bis 18.10.2009 in Leipzig

Das .NET Open Space in Leipzig ging vergangenes Wochenende nun bereits in die erste Wiederholung und das Konzept “Open Space” scheint sich immer weiter zu verbreiten. Auch das Barcamp in München am gleichen Wochenende war als “Open Space” organisiert.

Der Besuch in Leipzig ist in diesem Jahr schon der zweite .NET Open Space für uns. Auch diesmal war der Erkenntnisgewinn riesig, zumal man auch wirklich nette Leute aus ganz Deutschland trifft und oft merkt, die anderen Kochen auch nur mit Wasser und haben die gleichen Probleme.

Das Session-Highlight aus meiner Sicht war das Coding Dojo, in dieser Session waren nahezu alle Teilnehmer. Bearbeitet wurde das KataPotter und wie zu erwarten war, stand nach gut einer Stunde nicht einmal ansatzweise ein brauchbarer Code-Teil. Sinn der Session war jedoch gar nicht wirklich die Programmierarbeit sondern die Kommunikation der Teilnehmer, was sehr aufschlussreich war. Selbst nach der Session wurde überall weiter über das Kata diskutiert.

In den Pausen des Open Spaces wurde auch über das Lounge Repository von Ralf und unsere StupidDB gesprochen, wie sich zeigt ist dafür Interesse und Bedarf vorhanden. Eine unsere Tasks die wir aus dem Open Space mitgenommen haben ist daher mehr über die StupidDB zu schreiben, das Konzept genauer darzulegen und Einsatzbereiche genauer vorzustellen. Auch Democode könnte sicher vielen helfen.

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Wir haben es gerade geschafft, die ganzen Infos vom .NET Open Space Süd zu ordnen, und schon ging es mit der Anmeldung für den nächsten Open Space in Leipzig los!
Der Andrang war so groß, dass innerhalb von ein paar Tagen die Teilnehmerliste voll wurde.
Nach meiner Erfahrungen in Ulm, kann ich das voll verstehen, da wird einem das Wissen mit goldenem Löffel serviert 😉 Und man darf auch noch selbst bestimmen, über welches Thema und wie detailliert man erfahren möchte. Und das von den besten Köpfen der Branche, eventuell sogar neben einem Bier, was möchte man/frau mehr ??

Unter dem Titel Agenda steht folgendes:

* wir fangen Samstag und Sonntag um 9 Uhr an, der Rest findet sich, die Organisation ist jeweils schon ab 8 Uhr da und führt Smalltalk mit dir und dem Rest, wenn du Lust hast
* auf den .NET Open Space kommen die richtigen Leute, denn es kommen nur die, die in den benannten Themenbereichen motiviert sind – der Rest bleibt Zuhause oder geht woanders hin
* am .NET Open Space kannst du teilnehmen, ohne ein Guru zu sein, deine Motivation zählt
* erachtest du dein Thema als wichtig, nimmst du eine mögliche Diskussion selbst in die Hand und findest interessierte Teilnehmer
* die Agenda wird von den Teilnehmenden zum Beginn des .NET Open Space selbst erstellt

Wir haben heute unsere Zimmer reserviert, Betten verteilt ;). Mit einem Wort: wir sind bereit!

Kommst du mit?

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Seit dem ich Code schreibe, steht für mich ein klarer und verständlicher Code an oberster Stelle. Ich hatte dann vor ca. eineinhalb Jahren Code Complete und The Pragmatic Programmer gelesen und dadurch die ersten Antworten bekommen, WIE man den Code unter Kontrolle hält. Anfang 2009 sind wir – ich und Stefan – durch den Podcast von Hanselman und Uncle Bob auf das Thema SOLID gestoßen – und darüber auch eine ausgiebige Diskussion geführt. Eins war uns klar: die Ideen, die dahinter stecken, könnten die Antwort auf unsere Suche sein.

Deshalb hat mich sehr gefreut, als ich von der Seite Clean Code Developer erfahren habe. Ihr Inhalt hat mich sofort begeistert. Sie beschreibt einen – wahrscheinlich DEN – möglichen Weg um ein professioneller Softwareentwickler zu werden.

Am letzten Wochenende auf dem .NET Open-Space-Süd habe ich das große Vergnügen gehabt, Stefan Lieser, einen der Gründer von Clean Code Developer-Seite kennen zu lernen und so konnte ich in den 2 Tagen viel über den Weg von einem Creepy-Code-Programmer zu einem Clean-Code-Programmer erfahren.

Die Grundidee ist ganz einfach: genauso wie ein Arzt oder ein Architekt, muss auch ein professioneller Softwareentwickler Verantwortung für seine Arbeit und für die Ergebnisse dieser Arbeit übernehmen. Er/sie muss sicherstellen, dass der Code korrekt, evolvierbar und effizient ist und dass er selbst immer sein Bestes gibt. Damit ist nicht gemeint, dass jeder ein Guru sein muss. Nein, professioneller Softwareentwickler ist derjenige, der an einem Wertesystem festhält und immer die Qualität des Codes vor den Augen hat.

Viele werden sagen “Wozu die Mühe, es funktioniert auch so!”. Klar, wenn man nur für den Jetzt programmiert. Dann, nach kurzer Zeit passiert das unvermeidliche: jemand – oder der Entwickler selbst – muss den furchterregend schlechten Code bugfixen/verändern. All diese Entwickler, die solche Aufgaben hatten, werden Tests zu schätzen wissen. Diese Tests kosten zwar etwas Mühe aber bescheren einem einen ruhigen Schlaf.

Zu einem genauso großen Problem führt, wenn man das elementarste aller Prinzipien nicht respektiert: Don’t-Repeat-Yourself (DRY). Wie oft passiert, dass man eine Methode, ein Verhalten anpassen muss und überall nach verstreuten Kopien vom Code suchen muss? Könnt ihr jedes Mal garantieren, dass ihr alle erwischt habt? Das wäre keine Frage, wenn der Entwickler des Codes das DRY-Prinzip respektiert.

Der Code, den ein Entwickler schreibt, gehört meistens nicht ihm. Ich bin sicher, keiner von uns möchte als “Creepy-Coder” beschimpft werden, wenn jemand anderer unserer Code verstehen oder weiterentwickeln muss.

Nimmt eure Arbeit ernst und werdet ein professioneller Entwickler. Ihr werdet nach kürzester Zeit die Freude an einem korrekten und qualitativen Code entdecken und auch eure Teamkollegen und Chefs werden dafür dankbar sein.

kick it on dotnet-kicks.de

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