Archive for October, 2009

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In den vergangenen Tagen fand im Marriott Hotel München die prio.conference 2009 statt. Thema dieser Konferenz war in diesem Jahr „User Interface“. Dies war meine erste prio und ich muss sagen ich bin echt begeistert. Leider waren (für mich) einige interessante Sessions parallel, sodass ich mich oft nicht entscheiden konnte, welche Session ich besuchen soll. Toll ist natürlich auch, dass sich bei solchen Veranstaltungen immer die Möglichkeiten ergeben, sich mit anderen Entwicklern zu unterhalten und zu erfahren, wie sie gewisse Dinge beurteilen, planen und umsetzen.

Meine besuchten Sessions:

– Mein neuer PC ist ein Handy

– Auflösungsunabhängige Darstellung von Benutzeroberflächen

– Passive View Command Pattern – Agile User Interfaces Entwicklung mit TDD

– Responsive UI’s Grundlagen

– Responsive UI’s mit der Task Parallel Library

– Auf dem Weg zu guten User Interfaces

– Usability-Testing – ganz einfach

– The IPhone as an Application Plattform for .Net Developer

– Herangehensweise für das Redesign einer Software

– Von der Idee zur fertigen UI – für Entwickler

– Mustergültig – GUI Design-Patterns

– UI – das fremde Wesen

Ich für meinen Teil kann sagen, dass ich viel von dieser Veranstaltung mitgenommen habe.

Vielen Dank

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Gestern Abend waren wir alle bei einem super Vortrag von Albert über ASP.MVC v2. Die neue Version soll am 22. März zusammen mit .NET 4.0 rauskommen.
Ich will jetzt nicht über all die Neuigkeiten sprechen, die wir gestern erfahren haben und worüber wir uns jetzt schon freuen müssen, nur über einen speziellen Teil: die Validierung der Daten durch Attribute.

Der Grund ist folgender: wir haben uns vor ca. 1 Jahr ein eigenes Attribut namens ObligatoryFieldAttribut gebaut. Dieses wird über die Properties gesetzt, die wir für die Speicherung als unerheblich markieren möchten. Die Überprüfung erfolgt dann durch Reflection.

Und was haben wir gestern erfahren? In der neue MVC-Version gibt es ein neues Attribut namens Required, das genau das tut!

Ihr könnt euch sicher vorstellen, was wir uns gestern gedacht haben: wir lagen genau richtig und wir waren unserer Zeit voraus! Oder haben unsere Büro-Nachbarn – die eine Microsoft Subsidiary sind – Kameras bei uns installiert 😉 ?

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Bald kommt .NET 4.0 raus, zusammen mit einem für C# neuen Konzept: Kontrakte im Code mit Spec# festzulegen.

Wikipedia definiert DbC folgendermaßen:

Design by contract (kurz DbC; englisch Entwurf gemäß Vertrag) oder Programming by Contract ist ein Konzept aus dem Bereich der Softwareentwicklung. Ziel ist das reibungslose Zusammenspiel einzelner Programmmodule durch die Definition formaler „Verträge“ zur Verwendung von Schnittstellen, die über deren statische Definition hinausgehen. Entwickelt und eingeführt wurde es von Bertrand Meyer mit der Entwicklung der Programmiersprache Eiffel.

Stefan Lieser hat über das neue Konzept einen sehr guten Artikel in www.visualstudio1.de geschrieben, mit Begriffsklärung und Anwendungsbeispiele. Kurz zusammengefasst ist die Rede von Folgendem: anstelle, dass man in jeder Methode auf not-null or not-empty usw. prüft, schreibt man die Erwartungen als Code hin. Diese werden von Tools wie z.B. Resharper erkannt und bei fehlerhaften Aufruf der Methode, wird der Entwickler gewarnt. Am besten finde ich, dass man den Kontrakt-Code z.B. für einen Interface in eine separate Klasse schreiben kann und diese wird durch Attribute (ContractClassFor) gefunden. Also wird dadurch der eigentliche Code nicht größer.

Das soll nicht bedeuten, dass der Entwickler der Methode die Verantwortung von sich schiebt ;), sondern dass er Bedingungen der “Nutzung” offenlegt, Informationen, die bisher nur durch das Anschauen des Codes oder durch mündliche/schriftliche Mitteilung möglich war. Mit Spec# kann man die Intention-Revealing Interfaces ganz genau schreiben: mit veröffentlichten und kompilierten Bedingungen.

kick it on dotnet-kicks.de

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.NET Open Space vom 17.10. bis 18.10.2009 in Leipzig

Das .NET Open Space in Leipzig ging vergangenes Wochenende nun bereits in die erste Wiederholung und das Konzept “Open Space” scheint sich immer weiter zu verbreiten. Auch das Barcamp in München am gleichen Wochenende war als “Open Space” organisiert.

Der Besuch in Leipzig ist in diesem Jahr schon der zweite .NET Open Space für uns. Auch diesmal war der Erkenntnisgewinn riesig, zumal man auch wirklich nette Leute aus ganz Deutschland trifft und oft merkt, die anderen Kochen auch nur mit Wasser und haben die gleichen Probleme.

Das Session-Highlight aus meiner Sicht war das Coding Dojo, in dieser Session waren nahezu alle Teilnehmer. Bearbeitet wurde das KataPotter und wie zu erwarten war, stand nach gut einer Stunde nicht einmal ansatzweise ein brauchbarer Code-Teil. Sinn der Session war jedoch gar nicht wirklich die Programmierarbeit sondern die Kommunikation der Teilnehmer, was sehr aufschlussreich war. Selbst nach der Session wurde überall weiter über das Kata diskutiert.

In den Pausen des Open Spaces wurde auch über das Lounge Repository von Ralf und unsere StupidDB gesprochen, wie sich zeigt ist dafür Interesse und Bedarf vorhanden. Eine unsere Tasks die wir aus dem Open Space mitgenommen haben ist daher mehr über die StupidDB zu schreiben, das Konzept genauer darzulegen und Einsatzbereiche genauer vorzustellen. Auch Democode könnte sicher vielen helfen.

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